US-Ölpreis etwas höher

30. Jänner 2014, 14:04
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Extreme Kältewelle in den USA unterstützt Ölpreise

Wien - Der Ölpreis hat am frühen Donnerstagnachmittag etwas höher gegenüber dem Vortag tendiert. Gegen 14 Uhr kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) 97,85 Dollar und damit 0,50 Prozent mehr als am Mittwoch. Der Future auf ein Barrel der Nordseesorte Brent wurde mit 107,96 Dollar gehandelt.

Die Analysten von der Commerzbank verweisen vor allem auf die extreme Kälte in den USA, dem weltgrößten Ölverbraucher. Die amerikanischen Destillatevorräte wie Heizöl und Diesel liegen nach Einschätzung der Commerzbank derzeit um mehr als 20 Prozent unter dem üblichen Niveau für einen Winter, und sie dürften in den kommenden Wochen noch weiter zurückgehen.

Das Gold-Vormittagsfixing in London lag bei 1.254,00 Dollar und damit leichter zum Mittwochsnachmittags-Fixing von 1.264,00 Dollar. In der Früh war der Goldpreis laut Commerzbank noch kurzzeitig über die Marke von 1,270 US-Dollar geklettert. Grund hierfür war die merklich gestiegene Risikoaversion der Marktteilnehmer, nachdem die massive Zinserhöhung der türkischen Zentralbank vom Vorabend verpufft war und die Türkische Lira wieder deutlich abwertete. (APA, 30.1.2014)

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