Chinas Mondrover "Yutu" steckt in ernsten Schwierigkeiten

Ansichtssache2. Februar 2014, 21:19
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foto: reuters

Chinas "Mondhase" steckt in Schwierigkeiten

Um Chinas "Jadehasen" steht es gar nicht gut. Der Rover "Yutu" rollt seit gut eineinhalb Monaten auf der Mondoberfläche umher. Drei Monate hätten es insgesamt zumindest werden sollen, doch nun kämpft der Roboter mit ernsthaften Problemen. Wie die staatliche chinesische Zeitung "China Daily" berichtet, gäbe es nicht näher erläuterte Schwierigkeiten mit dem "Kontrollmechanismus", die mit "der komplizierten Umgebung auf der Mondoberfläche" zu tun hätten.

Experten vermuten, dass es nicht gelungen war, den Rover vor der bevorstehenden 14-tägigen Mondnacht in den notwendigen Schlafmodus zu versetzen. Inoffiziellen Angaben zufolge sieht es so aus, als konnte eine der beiden Solarpanele nicht eingeklappt werden, wodurch der abgesenkte Instrumentenmast den nächtlichen Temperaturen von minus 180 Grad Celsius schutzlos ausgeliefert wäre. Ist dies tatsächlich der Fall, dann dürften einige der Instrumente und elektronischen Systeme dem Untergang geweiht sein. "Yutu" ist Teil der chinesischen "Chang'e 3"-Mission und war das erste menschengemachte Objekt seit 1976, das auf dem Mond eine weiche Landung schaffte.

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