"Angry Birds" und die NSA: Hersteller beschuldigt Werbenetzwerke

28. Jänner 2014, 18:24
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"Wir geben keine Daten an Geheimdienste weiter"

Rovio Mobile, der in Finnland ansässige Entwickler der Mobile Games-Reihe "Angry Birds", hat sich zu den Berichten geäußert, denen zufolge die NSA sich das Spiel zunutze macht, um Daten über Smartphone-User zu sammeln.

Werbenetzwerke könnten Angriffspunkt sein

"Rovio erlaubt keinem Drittanbieter, Endkundendaten von Rovio-Apps zu verwenden und händigt diese Daten auch nicht aus. Wir kollaborieren, konspirieren und teilen keine Daten mit Geheimdiensten", heißt es in der Stellungnahme. Stattdessen geht man davon aus, dass Werbenetzwerke von Drittanbietern die Schnittstelle für den US-Geheimdienst sein könnten.

"Sollten die Werbenetzwerke wirklich das Ziel sein, würde dies bedeuten, dass kein internetfähiges Gerät, welches Webseiten mit Werbung aufruft oder Apps mit Werbung nutzt, immun gegen diese Überwachung ist", so die Aussage.

Prüfung

Die App-Entwickler wollen nun laut TechCrunch ihre Werbepartnerschaften genauer unter die Lupe nehmen und gegebenenfalls Maßnahmen ergreifen. Generell ist oft nur schwer nachvollziehbar, welche Daten durch die Einbindung von Werbemitteln in Webseiten oder Software vom Netzwerkbetreiber abgefragt werden. (red, derStandard.at, 28.01.2014)

http://www.rovio.com/en/news/press-releases/450/rovio-does-not-provide-end-user-data-to-government-surveillance-agencies/

http://derstandard.at/1389858435221/Angry-Birds-User-im-Visier-NSA-zapft-App-Daten-an

  • Rovio dementiert, dass die NSA Daten direkt über "Angry Birds" abfischen würde.
    foto: rovio

    Rovio dementiert, dass die NSA Daten direkt über "Angry Birds" abfischen würde.

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