Krähe und Möwe attackierten Friedenstauben: Tierschützer kritisieren Papst

Ansichtssache29. Jänner 2014, 15:45
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Aktivisten appellieren an Franziskus, auf Tiere bei religiösen Zeremonien zu verzichten

Rom/Vatikanstadt - Papst Franziskus ist mit Unmut von Tierschützern konfrontiert: Der italienische Tierschutzverband ENPA hat das Oberhaupt der katholischen Kirche aufgefordert, bei religiösen Zeremonien künftig auf Tiere zu verzichten, nachdem zwei "Friedenstauben" Opfer eines Vogelangriffs geworden waren.

Zwei Kinder einer katholischen Organisation, die sich am Sonntag beim Angelus-Gebet am Fenster des Apostolischen Palasts an der Seite des Papstes zeigten, hatten zwei weiße "Friedenstauben" fliegen lassen. Wenige Sekunden später wurden die Tauben vor den Augen der Gläubigen von einer Möwe und einer Krähe angegriffen. Die Bilder der Attacke auf die Papst-Tauben haben seither alle großen italienischen Tageszeitungen veröffentlicht.

Unterschriftensammlung

"Gezüchtete Tauben, die plötzlich freigelassen werden, können sich nicht wehren und sind zum Tode verurteilt. Wir wissen, dass der Heilige Vater für die Themen des Umwelt- und Tierschutzes sensibel ist. Daher sollte man darauf verzichten, Tiere bei religiösen Zeremonien einzusetzen", hieß es im Schreiben des ENPA-Verbands. Die Organisation startete eine Unterschriftensammlung zur Unterstützung ihrer Forderung. (APA, 28.1.2014)

foto: apa/epa/osservatore romano
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