Filmförderungen für Karl Markovics und Houchang Allahyari

28. Jänner 2014, 14:52
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Zusagen des Österreichischen Filminstituts: Dieter Berner dreht Schiele-Film - Roman "Chucks" von Caroline Travnicek wird verfilmt

Wien - Das Österreichische Filminstitut (ÖFI) hat bei seiner ersten Sitzung 2014 Förderzusagen für 63 Projekte in der Höhe von 5,4 Mio. Euro gemacht. Gefördert werden u.a. "Superwelt", der neue Spielfilm von Karl Markovics mit Ulrike Beimpold in der Hauptrolle, "Egon Schiele: Tod und Mädchen" von Dieter Berner mit Noah Saavedra und Jasna Fritzi Bauer, sowie Houchang Allahyaris Doku "Der andere Iran".

Herstellungsförderungen gehen auch an "Charlottes Traum" von Dominik Hartl, einen Film über erste Liebe und das Erwachsenwerden, die Verfilmung von Caroline Travniceks Roman "Chucks" durch Sabine Hiebler und Gerhard Ertl, und "Ein Augenblick Leben" von Anita Natmeßnig. In "Home is here", dem Debütfilm von Tereza Kotyk, bricht eine junge Frau scheinbar unmotiviert wiederholt in das Haus eines Finanzberaters ein und beginnt im Haus Dinge zu verändern, bis er etwas merkt und mit ihr zu kommunizieren beginnt.

Eva Spreitzhofer beschäftigt sich in ihrem ersten Dokumentarfilm "Unter Blinden" mit dem blinden Extrembergsteiger Andy Holzer. Fritz Ofner setzt sich in seinem neuen essayistischen Dokumentarfilm "Weapon of Choice" mit der Faszination von Waffen auseinander, während auch Antonin Svobodas Mildife-Crisis-Werk "Song - Eine Singlekomödie" mit Christoph Grissemann unterstützt wird.

Mittel für Drehbuch- bzw. Konzepterstellung gehen u.a. an die Doku "Jugendarbeitslosigkeit mit Folgen" von Eduard Moschitz, "Der Schiffbrüchige", eine fiktive Dokumentation von Goran Rebic über Jean Amery sowie an "Der Zigeuner", eine Doku, die Ruth Beckermann über ihren Vater plant. Gefördert werden auch Drehbuchentwicklungen u.a. von Arman T. Riahi und Faris E. Rahoma ("Die Migrantigen") sowie Kathrin Resetarits ("Turnen und Deutsch"). Für Projektentwicklungen erhalten u.a. die Filme "Noricum" von Benjamin Heisenberg, "Wir bleiben ja wir" von Marie Kreutzer und "Wo bitte, wohnt Herr Friedrich Engels" von Peter Patzak Förderungen. (APA, 28.1.2014)

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