Femen: Putin als Handlanger Stalins

28. Jänner 2014, 14:07
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Femen protestieren verkleidet als Stalin vor dem Besuch Putins in Brüssel

Brüssel - Zwei Aktivistinnen der Frauenrechtsgruppe Femen haben am Dienstag in Brüssel vor dem Gebäude des EU-Ministerrates gegen den Besuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin protestiert. Gut zwei Stunden vor Putins Eintreffen zum EU-Russland-Gipfel skandierten die Frauen mit entblößtem Oberkörper immer wieder ein ironisches "Viva Putin".

"Good job, Putin"

Eine der Demonstrantinnen sagte JournalistInnen, sie komme aus der Ukraine und wolle den "großen politischen Erfolg Putins in Kiew" würdigen. Auf ihrem Oberkörper war der Slogan "Putin Killer of Democracy" geschrieben. Die andere Demonstrantin verkörperte Joseph Stalin - sie trug eine Uniformjacke der Roten Armee und hatte "Good Job Putin" auf den Oberkörper geschrieben.

Die Femen-Organisation forderte die EU in einer Aussendung auf, den Beitrag Putins bei den aktuellen Kämpfen in der Ukraine zu erkennen. "Je mehr Kontakt die EU mit dem Kreml hält, umso mehr Legitimität erfährt seine Herrschaft und umso länger werden RussInnen, UkrainerInnen und WeißrusInnen in Putins neo-stalinistischem Gulag leben müssen!".

Die Frauen wurden nach kurzer Zeit von PolizistInnen festgenommen und weggebracht. (APA/red, dieStandard.at, 28.1.2014)

  • Stalin (li.) und Putin (re.) in Verkörperung der feministischen Gruppe Femen in Brüssel.
    foto: ap/geert vanden wijngaert

    Stalin (li.) und Putin (re.) in Verkörperung der feministischen Gruppe Femen in Brüssel.

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