Kuras für weitere Post-Privatisierung

27. Jänner 2014, 08:58
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Wien/Fuschl - Birgit Kuras, Vorständin der Wiener Börse, erhofft sich von der neuen Regierung Impulse zur Belebung des Wiener Handelsplatzes und spricht sich in diesem Zusammenhang für einen weiteren Rückzuges des Staates aus der Post aus. "Die Post weiter zu privatisieren, sähe ich als Gewinn für alle. Es geht gar nicht darum, alles zu hundert Prozent privatisieren zu wollen", so Kuras zur "Kleinen Zeitung".

Die Staatsholding ÖIAG hält an der Post AG derzeit 52,9 Prozent, der Rest ist in Streubesitz. Kuras hofft, "dass man das aktuelle Zeitfenster der Konjunkturbelebung, niedrigen Zinsen und günstigen Bewertungen sieht und nutzt", wird sie in der Zeitung (Montagausgabe) zitiert.

Auch Red Bull "wäre schön", so Kuras. Die Frage sei, "ob die Geld brauchen". Kuras' Vorstandskollege Michael Buhl nannte kürzlich die Swavorski-Tochter Swarco als Wunschbörsekandiatin.

Von der Politik ist Kuras recht ernüchtert, gebe es doch derzeit nicht einmal Lippenbekenntnisse zur Belebung der Börse. "Faktisch ist sehr wenig getan worden."

Ein Sparprogramm an der Wiener Börse gebe es nicht. "Wir schauen seit Jahren selbstverständlich immer auf unsere Kosten. Von einer Restrukturierung kann keine Rede sein." (APA, 27.1.2014)

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