Töchterles Ausscheren aus ÖVP-Linie für Lopatka nicht angenehm

24. Jänner 2014, 14:26
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ÖVP-Klubchef nimmt die Entscheidung des ehemaligen Wissenschaftsministers zur Kenntnis

Wien - Die Ankündigung von Ex-Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle, dem Bundesministeriengesetz im Nationalrat nicht zuzustimmen, ist für ÖVP-Klubchef Reinhold Lopatka natürlich nicht angenehm. Töchterle hatte gegen die Auflösung des eigenständigen Wissenschaftsministeriums zu stimmen. Sein ehemaliges Ministerium wird ja mit dem Wirtschaftsministerium von Reinhold Mitterlehner (ÖVP) fusioniert. Es habe mehrere ausführliche, sehr gute Gespräche gegeben, in diesem "Ausnahmefall" habe er die Entscheidung Töchterles zur Kenntnis zu nehmen, meinte Lopatka am Freitag nach der Klubklausur.

"Für mich ist das natürlich nicht angenehm", räumte der Klubobmann ein. Töchterle als früherer Ressortchef sei aber von der Zusammenlegung persönlich betroffen und sehe in der neuen Struktur offenbar keinen Fortschritt. Der Ex-Minister habe ihn daher um Verständnis gebeten, erklärte Lopatka. Gleichzeitig habe ihm der neue Abgeordnete sein Versprechen gegeben, dass er dem Budget und den Budgetbegleitgesetzen zustimmen wird. (APA, 24.1.2014)

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