ÖFB-Team bei Auslosung aus Topf drei

24. Jänner 2014, 14:33
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Auslosung für die Qualifikation zur EM 2016 in Frankreich findet am 23. Februar in Nizza statt

Österreichs Fußball-Nationalteam befindet sich am 23. Februar in Nizza bei der Auslosung der Qualifikationsgruppen für die EM 2016 in Frankreich wie erwartet in Topf drei. Das gab die UEFA am Freitag in Nyon bekannt. Damit gelang der ÖFB-Auswahl im Vergleich zur vergangenen WM-Quali eine Verbesserung, damals waren David Alaba und Co. noch aus dem vierten Topf gezogen worden.

Nicht nur aufgrund des Aufstiegs in den dritten Topf haben sich die Chancen Österreichs auf die erste Turnierteilnahme seit der EM 2008, wo man als Veranstalter qualifiziert war, verbessert. Die EM 2016 wird erstmals mit 24 Mannschaft gespielt, was bedeutet, dass die ersten zwei der neun Gruppen sowie der beste Gruppendritte das Ticket für Frankreich fix haben. Die restlichen acht Gruppendritten kämpfen im Playoff um die verbleibenden vier Startplätze.

Frankreich außer Konkurrenz

Für das ÖFB-Team scheiden Serbien, die Türkei, Slowenien, Israel, Norwegen, die Slowakei, Rumänien und Polen als Gegner aus. Frankreich, obwohl automatisch qualifiziert, wird bei der Auslosung unter den nach der Aufnahme von Gibraltar 54 UEFA-Mitgliedsverbänden als "Auffüllteam" der einzigen Fünfergruppe zugeordnet. Außer Konkurrenz spielt der Gastgeber dann ab September in den neuen "Fußballwochen" mit Länderspielen von Donnerstag bis Dienstag die EM-Quali mit.

Für die Topfeinteilung werden die Ergebnisse der WM 2010 in Südafrika (inklusive Qualifikation/zu 20 Prozent), der EM 2012 in Polen und der Ukraine (inklusive Qualifikation/zu 40 Prozent) und der jüngsten WM-Qualifikation (zu 40 Prozent) herangezogen. Neben Titelverteidiger Spanien werden Deutschland, die Niederlande, Italien, England, Portugal, Griechenland, Russland und Bosnien-Herzegowina als Gruppenköpfe fungieren. Die fünf Erstgenannten können aus TV-rechtlichen Gründen nicht in der Fünfergruppe landen.

Spray

Außerdem erklärte die UEFA, dass aus politischen Gründen Gruppenduelle zwischen Spanien und Gibraltar sowie zwischen Armenien und Aserbaidschan ausgeschlossen sind. Russland und Georgien könnten dagegen in einer gemeinsamen Gruppe landen.

Nach dem Meeting des UEFA-Exekutivkomitees wurden auch weitere Entscheidungen bekanntgegeben. So wird bei der U17-EM im Mai auf Malta der Freistoßspray getestet, der schon bei der Klub-WM zum Einsatz kam. Außerdem wird die U21-EM-Endrunde ab 2017 von acht auf zwölf Mannschaften aufgestockt. (APA, 24.1.2014)

Topfeinteilung für die Auslosung der Qualifikationsgruppen zur EM 2016 in Frankreich

Topf 1: Spanien, Deutschland, Niederlande, Italien, England, Portugal, Griechenland, Russland, Bosnien-Herzegowina

Topf 2: Ukraine, Kroatien, Schweden, Dänemark, Schweiz, Belgien, Tschechien, Ungarn, Irland

Topf 3: Serbien, Türkei, Slowenien, Israel, Norwegen, Slowakei, Rumänien, ÖSTERREICH, Polen

Topf 4: Montenegro, Armenien, Schottland, Finnland, Lettland, Wales, Bulgarien, Estland, Weißrussland

Topf 5: Island, Nordirland, Albanien, Litauen, Moldau, Mazedonien, Aserbaidschan, Georgien, Zypern

Topf 6: Luxemburg, Kasachstan, Liechtenstein, Färöer, Malta, Andorra, San Marino, Gibraltar

Anmerkungen:

  • Frankreich wird der Gruppe I mit fünf Mannschaften zugelost und spielt außer Konkurrenz.
  • Aus politischen Gründen können Spanien und Gibraltar sowie Aserbaidschan und Armenien nicht in die gleiche Gruppe gelost werden.
  • Deutschland, England, Spanien, Italien und die Niederlande werden aus TV-Vermarktungsgründen nicht in die Fünfergruppe gelost.
  • Neue Aufgaben warten auf Koller und Co.
    foto: apa/jäger

    Neue Aufgaben warten auf Koller und Co.

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