Smartphone-Vergleich: 16 GB sind nicht gleich 16 GB

24. Jänner 2014, 13:13
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iPhone 5C lässt am meisten Platz übrig, Nexus 5 knapp dahinter - Bei Galaxy S4 bleibt nur die Hälfte

Wenn Smartphonehersteller neue Geräte präsentieren, verweist man gerne auf den gebotenen Speicherplatz. 16 oder 32 GB heißt es da zumeist. Was dabei verschwiegen wird: Es handelt sich hierbei bloß um einen theoretischen Wert, der real verfügbare Speicherplatz liegt meist signifikant darunter.

Ursachenforschung

Grund dafür ist, dass das jeweilige Betriebssystem ebenfalls so seinen Platz benötigt, und dessen Umfang beträgt rasch mal mehrere GB. Der konkrete Wert variiert dabei stark zwischen den einzelnen Herstellern, wer in dieser Kategorie besonders gut oder schlecht abschneidet, hat sich nun die britische Techseite Which? angesehen.

Apple und Google

Am meisten Platz bleiben den NutzerInnen bei Apples iPhone 5C übrig, konkret liegt der Wert hier bei 12,60 GB. Knapp dahinter Googles Nexus 5 mit 12,28 GB, gefolgt vom iPhone 5S mit 12,20 GB. Beide Hersteller haben sich einem schlanken System ohne Dopplungen, wie sie gerade bei so manchem Drittanbieter im Android-Ökosystem Gang und Gäbe sind, verschrieben.

Mittelfeld

Einen noch relativ akzeptablen Wert liefert Sonys Xperia Z1, das 11,43 GB übrig lässt. Dahinter dann das Blackberry Z30, welches mit dem eigenen Betriebssystem des Herstellers läuft. Noch schlechter schlagen sich das HTC One Mini (10,44 GB) und LGs G2 (10,37 GB).

Abgeschlagen

Klares Schlusslicht bildet Samsungs Galaxy S4, bei dem mit 8,56 GB gerade noch etwas mehr als die Hälfte des bei einem 16-GB-Gerät versprochenen Speicherplatzes tatsächlich verfügbar ist. Verantwortlich dafür zeichnet der große Umfang von Samsungs Android-Oberfläche Touchwiz und die hohe Anzahle an vorinstallierten Apps. (apo, derStandard.at, 24.01.14)

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    foto: andreas proschofsky / derstandard.at
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