Töchterle beharrt auf Ausscheren aus ÖVP-Linie

23. Jänner 2014, 17:17
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Ehemaliger Wissenschaftsminister stimmt im Parlament gegen das Ende des eigenständigen Wissenschaftsministeriums

Wien - ÖVP-Klubobmann Reinhold Lopatkas Wunsch nach "Geschlossenheit" im Parlamentsklub wird nicht in Erfüllung gehen. Einer wird nämlich am Mittwoch bei der Nationalratssitzung jedenfalls aus der schwarzen Reihe tanzen: Ex-Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle, nunmehr Abgeordneter und Wissenschaftssprecher der ÖVP, verweigert sein Ja zum neuen Bundesministeriengesetz, das das Ende des eigenständigen Wissenschaftsressorts bedeutet.

Im STANDARD-Abschiedsinterview hatte er das angekündigt: "Da stimme ich sicher nicht zu. Das garantiere ich." Und daran änderte auch ein "sehr gutes, wertschätzendes Gespräch" mit Lopatka am Donnerstag bei der Klubklausur in Loipersdorf nichts. "Er möchte bei seiner Entscheidung bleiben", sagte Töchterles Sprecherin zum STANDARD. (nim, DER STANDARD, 24.1.2014)

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