Presse/Wirtschaftsblatt: Vereinter Verkauf ab Ende Februar

23. Jänner 2014, 16:39
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Info der Geschäftsführung: Redaktionen blieben getrennt, aber kooperierten in manchen Bereichen "eng"

Wien - Ende Februar ruft Geschäftsführer Michael Tillian Führungskräfte und Anzeigenverkauf von "Presse" und "Wirtschaftsblatt" zur gemeinsamen Klausur. Mit diesem gemeinsamen Termin sollen auch die Verkaufsmannschaften der beiden Wiener Styria-Zeitungen zusammengeführt sein, soll Tillian intern mitgeteilt haben.

Parallel dazu betonte Tillian noch einmal intern: Die Redaktionen der beiden Zeitungen blieben nun getrennt - entgegen seinen früheren Ankündigungen, er prüfe deren Zusammenlegung. Die Chefredaktion des "Wirtschaftsblatt" hat neben Eva Komarek schon Gerhard Hofer, zugleich Co-Ressortchef der "Presse"-Wirtschaft übernommen. Intern soll Tillian die Zusammenlegung noch im Herbst als alternativlos gesehen haben. 

Von Mutterkonzern Styria dürfte die neue Losung Kooperation, nicht Fusion ausgegangen sein. Tillian erklärte Donnerstag intern, die weiter getrennten Redaktionen würden künftig "in manchen Bereichen kooperieren" - und das durchaus "eng". Ob und wieviele Jobs durch die Kooperation eingespart werden sollen, ist bisher auch intern offenbar nicht kommuniziert.

In der Medienbranche rätseln derzeit viele, ob der frühere Styria-Chef Horst Pirker Tillian zur Verlagsgruppe News holt, die Pirker voraussichtlich ab Juni führt. Konkrete Anzeichen dafür gibt es bisher nicht. Tillian führte schon einmal die Styria-Magazingruppe Styria Multi Media, die er ziemlich intensiv reorganisierte.

Aus der Styria diffundiert, die "Presse" habe 2013 ein deutlich positives operatives Ergebnis erziel;, auch zusammen mit dem  "Wirtschaftsblatt", das als in weit geringerem Maß unter Null dargestellt wird als die "Presse" darüber. (fid, derStandard.at, 23.1.2014)

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