Fünf afghanische Schüler bei Volleyballspiel getötet

23. Jänner 2014, 14:30
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Täter "mit Sicherheit Mitglieder der bewaffneten Opposition"

Kabul - Mindestens fünf Jugendliche sind am Donnerstag im Osten Afghanistans beim Volleyballspielen erschossen worden. Die Schulkinder hätten in einem Dorf im Bezirk Alingar gespielt, als Bewaffnete aus der Gegend gekommen seien und auf sie gefeuert hätten, sagte ein Sprecher des Gouverneurs der Provinz Laghman.

Die flüchtigen Täter seien "mit Sicherheit Mitglieder der bewaffneten Opposition", also der Taliban gewesen. "Es ist nicht klar, warum sie die Buben erschossen. Klar ist, dass die Feinde der Afghanen unsere sportlichen Errungenschaften nicht tolerieren können, weshalb sie feige Angriffe ausführen", sagte der Sprecher weiter.

Erst in der vergangenen Woche waren vier Fußballspieler in der südafghanischen Provinz Kandahar getötet und drei weitere verletzt worden, als eine von den Taliban abgefeuerte Rakete auf ihrem Sportplatz einschlug. (APA, 23.1.2014)

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