Al-Kaida-Chef fordert Geschlossenheit in Syrien

23. Jänner 2014, 09:45
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Zawahiri: Gemeinsam gegen Assad vorgehen

Dubai/Damaskus - Der Chef der Terrornetzwerks Al-Kaida, Ayman al-Zawahiri, hat ein Ende der Kämpfe zwischen den Aufständischen in Syrien gefordert. Die "Bruderkämpfe" zwischen Jihadisten und den anderen Rebellen müssten unverzüglich aufhören, sagte Zawahiri in einer am Donnerstag verbreiteten Audiobotschaft.

Darin wandte sich der Extremist an "alle jihadistischen Gruppen und an alle freien Männer", die darauf hinwirkten, dass die syrische Führung unter Präsident Bashar al-Assad gestürzt werde.

Bereits am Sonntag war eine Audiobotschaft im Internet aufgetaucht, in der die Dschihadisten-Organisation Islamischer Staat im Irak und in der Levante (ISIS) die in Syrien kämpfenden Rebellen aufrief, sie sollten die Staatsführung um Assad bekämpfen, statt sich gegenseitig zu bekriegen. Diese Botschaft stammte mutmaßlich von ISIS-Chef Abu Bakr al-Bagdadi.

Die ISIS steht der Al-Kaida nahe. In einer Botschaft von Anfang Jänner hatte sie noch zur Vernichtung der syrischen Aufständischen aufgerufen. Die ISIS-Kämpfer, von denen viele aus dem Irak stammen, waren bei den syrischen Aufständischen im Kampf gegen Assad zunächst willkommen, weil sie gut organisiert, gut bewaffnet und kampferprobt sind. Inzwischen werfen mehrere Rebellengruppen ISIS jedoch vor, gewaltsam gegen rivalisierende Rebellen vorzugehen. (APA, 23.1.2014)

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