VKI-Aktion: Switch will Angebot unterbieten

23. Jänner 2014, 09:02
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Noch ist den Interessenten das Angebot nicht zugestellt worden, der alternative Energielieferant switch will auf jeden Fall drunter liegen

Wien - 260.584 Privathaushalte haben sich bekanntlich bis zum Anmeldeschluss für die Aktion Energiekosten-Stop des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) angemeldet, um von günstigeren Strom- und Gastarifen zu profitieren. Der organisierte Wechsel auf einen günstigeren Stromanbieter verzögerte sich. Denn wegen des Ansturmes kann der oberösterreichische Energieversorger Enamo, der die vom VKI gemanagte Stromauktion gewonnen hat, erst später als geplant den rund 260.000 teilnehmenden Haushalten ein Angebot unterbreiten. Bleibt es bei den angekündigten 14 Tagen, sollte es Anfang kommender Woche soweit sein. Genaueres will man beim VKI noch nicht sagen.

Jetzt steigt ein weiterer Konkurrent in den Ring. Der alternative Energielieferant switch will das Angebot der Energiekosten-Aktion unterbieten, kündigte Geschäftsführer Rene Huber im Gespräch mit der Austria Presseagentur an. Grundsätzlich sieht er die VKI-Aktion als guten Beitrag zur Marktbelebung, kritisiert aber, dass kein konkreter Preis pro Kilowattstunde (kWh) bekannt gegeben wurde. Ein objektiver Preisvergleich sei daher nicht möglich. Huber wünscht sich, dass der Preis bekannt gegeben wird, es sei "suboptimal", wie die Aktion im Moment von statten gehe. switch, eine Tochter der EnergieAllianz (EVN, Wien Energie, Energie Burgenland) werde jedenfalls ein Angebot für Haushaltskunden machen, das so attraktiv sei, dass der VKI-Preis auf jeden Fall unterboten werde und das ohne Grundpreis und ohne Einmal-Bonus auskommen wird. Gut vorstellbar sei auch eine Preisgarantie bis 2015.

Der VKI nannte im Rahmen seiner Aktion aktuell keinen Preis pro kWh. Die durchschnittliche jährliche Ersparnis wurde zuletzt mit 131 Euro für Strom und 138 Euro für Gas genannt. (APA/red, derStandard.at, 23.1.2014)

  • Der Andrang auf die VKI-Aktion war gewaltig. Anstatt der erwarteten 70.000 machten über 200.000 Wechselwillige mit.
    foto: ap/kästle

    Der Andrang auf die VKI-Aktion war gewaltig. Anstatt der erwarteten 70.000 machten über 200.000 Wechselwillige mit.

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