Iranischer Präsident will Freundschaft mit USA

23. Jänner 2014, 00:09
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"Beziehungen zuletzt schwierig"

Davos/Washington - Die seit mehr als drei Jahrzehnte dauernde Feindschaft zwischen den USA und dem Iran könnte sich nach den Worten von Präsident Hassan Rohani in eine Freundschaft wandeln. In einem Interview mit dem öffentlichen Schweizer Fernsehen RTS sagte Rohani am Mittwochabend auf die Frage, ob die USA eines Tages wieder eine Botschaft in Teheran eröffnen könnten.

"Keine Feindschaft dauert für immer, auch keine Freundschaft hält ewig. Also müssen wir Feindseligkeiten in Freundschaft umwandeln." Zwar seien die Beziehungen zu den USA zuletzt schwierig gewesen. Doch mit harter Arbeit und gutem Willen auf beiden Seiten, könnten die Probleme überwunden werden. Der Iran reiche alle Ländern die Hand in Freundschaft und in Frieden, erklärte Rohani.

Der iranische Präsident äußerte sich am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos, wo er am Donnerstag vor Managern und Spitzenpolitikern eine Rede halten wird. Zudem will Rohani während des Weltwirtschaftsforums bei den Chefs führender westlicher Ölkonzerne um Investitionen werben. (APA/Reuters, 232.1.2014)

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