"Arbeit macht frei"-Schild an Haus von Kärntner ÖVP-Politiker

22. Jänner 2014, 15:50
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Kärntner Parteichef Obernosterer schritt nach Medienbericht ein

Deutschlandsberg/Ferlach - Ein Schild in Frakturschrift mit dem einst über KZ-Eingängen prangenden Spruch "Arbeit macht frei" hat der Ferlacher ÖVP-Politiker Sven Skjellet laut "News" auf seinem Haus in Deutschlandsberg angebracht. Obwohl Skjellet darin kein Problem sah, schritt bei Bekanntwerden der Kärntner ÖVP-Chef Gabriel Obernosterer ein: "Das Schild wird sofort entfernt", erklärte er am Mittwoch.

Gegenüber dem Magazin hatte Skjellet das Schild noch gerechtfertigt: Er habe das Haus 2010 von seinem Vater gekauft und das Schild bisher nicht abmontiert, weil es ihn an seinen Vater erinnere. Der sei einst mittellos aus Berlin gekommen und habe hart gearbeitet. In diesem Sinn sei der Spruch auf dem Schild auch zu verstehen. Hintergedanken "in Richtung Auschwitz" habe es nicht gegeben. Obernosterer meinte nun, dass die Tafel hängen blieb, sei wohl auf Unwissenheit zurückzuführen. Skjellet stehe nicht in Verdacht, einschlägiges Gedankengut zu vertreten. (APA, 22.1.2014)

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