Reichweite von deutschen Zeitschriften stabilisiert sich

22. Jänner 2014, 14:42
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Zahl der Leser unter 14- bis 19-Jährigen sogar leicht erhöht

Berlin - Die deutschen Zeitschriften haben ihren Leserschwund vorläufig gestoppt. Sie erreichen nach einer am Mittwoch veröffentlichten Untersuchung der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (AGMA) 64,35 Millionen Menschen ab 14 Jahren in Österreichs Nachbarland. Das sind 91,5 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung.

Bei der vorangegangenen Medienanalyse vom Juli vergangenen Jahres waren es praktisch genauso viele (91,4 Prozent). Davor hatten die Zeitschriften zweimal in Folge an Reichweite verloren. Auch unter der Internet-Generation der 14- bis 19-Jährigen lesen neun von zehn (90,1 Prozent) noch Zeitschriften. Der Wert liegt sogar leicht über dem der letzten Umfrage (89,8 Prozent).

Sehr unterschiedliches Leseverhalten

Das Leseverhalten entwickelt sich unterschiedlich: Die wöchentlichen Frauenzeitschriften gewinnen Interessenten hinzu. Dagegen verlieren in dieser Gattung die monatlich erscheinenden Zeitschriften leicht. Die TV-Programmzeitschriften legen moderat zu - genauso wie die aktuellen Magazine. Der "Stern" kommt auf 7,07 Millionen Leser (plus 160.000), "Der Spiegel" erreicht 5,87 Millionen (minus 130.000) und "Focus" liegt im Vergleich zur vorangegangenen Erhebung bei 4,38 Millionen (plus 100.000).

Einsam an der Spitze bei der Reichweite liegt weiter die "ADAC Motorwelt". Die Mitgliederzeitschrift des in die Kritik geratenen deutschen Automobilclubs kommt auf 15,74 Millionen Leser (Juli 2013: 15,87 Millionen). (APA, 22.1.2014)

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