Datenklau auf US-Tankstellen: Schaden in Millionenhöhe

22. Jänner 2014, 10:20
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Verdächtige manipulierten Zapfsäulen, auf denen per Bankomat- oder Kreditkarte bezahlt werden konnte

Die dreizehn Angeklagten platzierten laut Wired ein Bluetooth-fähiges Gerät in Zapfsäulen mehrerer US-Tankstellenbetreiber. Das Gerät zeichnete dann Daten von Kredit- und Bankomartkarten, darunter auch deren PIN-Codes, auf. Anschließend wurden diese Daten von den Verdächtigen per Bluetooth heruntergeladen und in gefälschten Bankomatkarten benutzt. Insgesamt konnten die Angeklagten so mehr als 2 Millionen Dollar abheben, jeweils in Beträgen unter 10.000 Dollar. Das Geld wurde anschließend durch 70 Bankkonten verschoben. Der zuständige Staatsanwalt betont, dass es sich bei Cyberkriminalität um die „am schnellsten wachsende Verbrechensart" in den USA handle. (red, derstandard.at, 22.1.2014)

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Wired

  • Eines der Geräte, mit denen Tankstellenkunden ausgespäht wurden
    foto: new york county district attorneys office

    Eines der Geräte, mit denen Tankstellenkunden ausgespäht wurden

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