Sieben FARC-Rebellen bei Militäreinsatz in Kolumbien getötet

22. Jänner 2014, 07:54
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Kolumbiens Präsident hofft auf baldige Einigung bei Friedensgesprächen

Bogota - Bei Gefechten im Zentrum Kolumbiens sind sieben Kämpfer der linksgerichteten Guerillaorganisation FARC ums Leben gekommen. Weitere fünf Rebellen seien festgenommen worden, teilte das Generalkommando der Streitkräfte am Dienstag mit.

Zunächst habe die Luftwaffe nahe der Ortschaft Planadas im Department Tolima einen Angriff auf die FARC-Einheiten geflogen. Später hätten sich Fallschirmjäger heftige Kämpfe mit den Rebellen geliefert, hieß es in der Mitteilung.

Erst am Sonntag waren bei einem Bombardement der Streitkräfte nahe der Grenze zu Venezuela mindestens 14 FARC-Rebellen getötet worden. Seit mehr als einem Jahr führen die kolumbianische Regierung und die FARC in Kuba Friedensgespräche. Eine Waffenruhe wurde für die Zeit der Verhandlungen allerdings nicht vereinbart.

"Die Militäroffensive wird fortgesetzt, bis wir eine Einigung erzielen, als ob es die Gespräche in Havanna nicht gäbe", sagte Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos bei einem Besuch in Madrid.

"Den Unterhändlern in Havanna sage ich: Treibt die Verhandlungen voran, als ob es in Kolumbien keine Gefechte, keine militärischen Offensiven gäbe", hieß es in der vom Präsidialamt in Bogota veröffentlichten Stellungnahme. "Ich hoffe, so gelangen wir möglichst schnell zu Einigungen, ohne die Sicherheit der Kolumbianer aufs Spiel zu setzen." (APA, 22.1.2013)

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