Das beste Stück: nachgefragt bei Michael Schade

Kolumne26. Jänner 2014, 16:24
17 Postings

Michael Hausenblas erfuhr von Tenor Michael Schade, dass er ganz außerordentlich auf seine Kaffeemaschine steht

"Wir hatten gerade hier in Wien fertiggebaut, da überlegten meine Frau und ich, welche Küche wir uns anschaffen sollten. Eine gute Küche kostet ja so viel wie ein Mercedes oder wenigstens so viel wie ein Passat. Irgendwann rief mich meine Frau aus dem Bulthaup-Studio an und sagte, 'Schatzi, ich hab da was'.

Ich sagte ihr, sie solle sich gleich rückwärts wieder aus dem Geschäft bewegen. Aber es kam anders, wir haben die Küche zum Preis einer normalen, guten Küche bekommen. Dazu gehörten zwei Geschirrspüler, ein Wein- und ein Kühlschrank, auf den jeder Kanadier neidisch wäre.

Und dann ist da noch diese Kaffeemaschine von Gaggenau. Da fülle ich oben Bohnen von der Rösterei Alt Wien beim Naschmarkt hinein und drück aufs Knöpfchen. Das ist das Schönste auf der Welt. Einfach entzückend und gut gegen Jetlag." (Michael Hausenblas, Rondo, DER STANDARD, 24.1.2014)

Michael Schade ist am 26. 1. in der Wiener Staatsoper als Prinz in der Premiere der Oper "Rusalka" zu sehen.

  • Michael Schade befüllt seine Kaffeemaschine von Gaggenau am liebsten mit Bohnen aus der Rösterei Alt Wien: "Einfach Entzückend und gut gegen Jetlag."
    foto: nathan murrell

    Michael Schade befüllt seine Kaffeemaschine von Gaggenau am liebsten mit Bohnen aus der Rösterei Alt Wien: "Einfach Entzückend und gut gegen Jetlag."

Share if you care.