Finnische Zentralbank: "Bitcoin ist keine Währung"

21. Jänner 2014, 14:03
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Geldhaus verweigert Bitcoin Status als Währung oder elektronisches Zahlungsmittel

Die virtuelle Währung sorgt weiter für definitorische Schwierigkeiten bei Regierungen und Finanzinstitutionen. "In dieser Phase seiner Entwicklung entspricht Bitcoin am ehesten einer Handelsware", so der finnische Zentralbanker Paeivi Heikkinen gegenüber Bloomberg Businessweek. Laut Heikkinen sei man nach ausführlichen Prüfungen zu dem Ergebnis gelangt, dass Bitcoin keine gängigen Kriterien einer Währung erfülle. Auch als Zahlungsmittel könne es nicht anerkannt werden, da Bitcoin über keinen verantwortlichen Herausgeber verfüge.

Legales Mittel, um zu bezahlen

Auch wenn die finnische Zentralbank Bitcoin nicht als Zahlungsmittel anerkennt, wird betont, dass Finnen legal mit Bitcoins bezahlen dürfen – wenn der Verkäufer dies akzeptiere. Rein juristisch handle es sich dabei um ein Tauschgeschäft. Den Beteiligten solle dabei klar sein, dass Bitcoins sehr anfällig gegenüber Kursschwankungen sei, so Heikkinen. Die Skandinavier zeigen sich gegenüber der digitalen Währung durchaus aufgeschlossen: Laut einer Umfrage könnten sich rund 11% der Finnen vorstellen, in Bitcoins zu investieren. Unter Männern steigt dieser Anteil sogar auf 17.2%. Sollten etwaige Investitionen gewinnträchtig sein, müssen die Kapitalzuwächse versteuert werden  - auch das eine Erkenntnis der finnischen Zentralbank.  In Helsinki befindet sich übrigens seit wenigen Wochen Europas erster Bitcoin-Automat, wo Euromünzen umgewechselt und ins digitale Bitcoin-Konto übertragen werden können. (red, derstandard.at, 21.1.2014)

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