Kambodscha: Zwei Männer als Hexer beschuldigt und getötet

21. Jänner 2014, 12:02
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Dorfbewohner hatten Männer verdächtigt Menschen krank statt gesund zu machen

Phnom Penh - Aus Angst vor Hexerei haben Dorfbewohner in Kambodscha laut einem Medienbericht zwei Männer getötet. Die beiden Männer seien bezichtigt worden, schwarze Magie zu betreiben, berichtete die Zeitung "Cambodia Daily" am Dienstag. "Die Leute sind ungebildet und Animismus und der Glaube an Hexerei sind weitverbreitet", sagte Ou Virak, Leiter des Zentrums für Menschenrechte.

Dorfbewohner hätten einen 75-jährigen Mann, der in der Provinz Kampong Speu als Heiler arbeitete, verdächtigt, Menschen krank statt gesund zu machen, berichtete die Zeitung. Er sei am Montag umgebracht worden.

Tags zuvor sei in der gleichen Provinz ein 55-jähriger unter ähnlichen Vorwürfen enthauptet worden. Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Adhoc wurden im vergangenen Jahr drei Menschen wegen angeblicher Hexerei getötet. Viele weitere würden aus ihren Dorfgemeinschaften verbannt. (APA, 21.1.2014)

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