Mobilfunker in Tschechien kündigen ein Zehntel ihrer Mitarbeiter

20. Jänner 2014, 10:21
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Sinkende Erlöse und höhere Investitionen zwingen zum Sparen

In Tschechien wollen die Mobilfunk-Anbieter Telefonica und Vodafone in den nächsten Monaten etwa jeden zehnten ihrer Mitarbeiter kündigen. Auch bei T-Mobile stehen in Tschechien Dutzende Kündigungen geplant.

Sparmaßnahmen wegen sinkender Erlöse

Grund für den Personalabbau seien Sparmaßnahmen wegen sinkender Erlöse, wobei die Anbieter heuer mit Milliarden-Investitionen in ihre neuen LTE-Mobilfunknetze rechnen müssten, berichtete die tschechische Tageszeitung "Hospodarske noviny" am Montag.

"Wir planen, die Anzahl der Mitarbeiter von derzeit 1.800 etwa um 11 Prozent zu senken. Die endgültigen Zahlen werden wir Ende März kennen", bestätigte die Sprecherin von Vodafone, Marketa Kuklova, gegenüber dem Blatt. Die Kündigungen sollten vor allem jene betreffen, die nicht im direkten Kontakt mit Kunden seien.

Umstrukturierungsprogramm

Der Sprecher von Telefonica, Hany Farghali, sagte, man werde auch heuer das langfristige Umstrukturierungsprogramm fortsetzen, das bereits 2011 begonnen habe. Nach Angaben der Zeitung könnten weitere Kündigungen nach der Übernahme der Firma durch die Finanzgruppe PPF von Petr Kellner kommen. (APA, 20.1.2014)

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