Bis zu minus zehn Grad am Wochenende

20. Jänner 2014, 09:40
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Große Schneemengen bleiben aus, ein paar Flocken könnten aber auch im östlichen Flachland fallen

Wien - Ein mächtiges Hochdruckgebiet über Russland bringt diese Woche immer kältere Luft ins Land. Am Wochenende werden laut dem Wetterdienst Ubimet die Tiefsttemperaturen auf bis zu minus zehn Grad Celsius fallen.

Schon bis Dienstagabend soll laut Ubimet-Meteorologen Thomas Rinderer die Schneefallgrenze auf 800 bis 500 Meter sinken, große Schneemengen lassen aber weiterhin auf sich warten. "Mit einer Nordwestströmung stauen sich dicke Schneewolken entlang der Alpennordseite", sagt Rinderer. "Ein mächtiges Hochdruckgebiet über Russland weitet seinen Einfluss nach Westen aus. Mit teils lebhaftem Nordostwind wird dann nach und nach kältere Kontinentalluft nach Österreich geführt", so der Wetterexperte. 

Höchsttemperaturen um null Grad

Während zu Wochenbeginn noch fast frühlingshafte zehn Grad herrschen, verlieren die Maximalwerte im Verlauf der Woche mit jedem Tag konstant um zwei bis drei Grad. "Am Freitag erwarten wir im Nordosten des Landes nur noch Höchstwerte um den Gefrierpunkt, in höheren Lagen wie dem Waldviertel herrscht dann den ganzen Tag Dauerfrost." In der Steiermark, Niederösterreich, Wien und dem Burgenland werden die Thermometer Samstagnacht sehr wahrscheinlich zweistellige Minusgrade anzeigen.

Gegen Westen zu bleibt es laut Rinderer mit bis zu fünf Grad im Rheintal zunächst noch milder, Schnee soll weiterhin Mangelware bleiben. "Am Freitag befindet sich die Schneefallgrenze abgesehen vom Bodenseeraum meist in tiefen Lagen, sodass selbst in Wien ein paar Flocken fallen können. Aus heutiger Sicht sind die Mengen allerdings so gering, dass sich eine geschlossene Schneedecke in den Niederungen nicht ausgehen dürfte", so Rinderer. (red, derStandard.at, 20.1.2014)

  • Es wird frisch.
    foto: epa/jeff kowalsky

    Es wird frisch.

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