Schauspielchefin Frie Leysen springt möglicherweise ab

17. Jänner 2014, 15:44
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Belgierin habe den Wunsch nach beruflicher Veränderung geäußert

Wien - Im Dezember hatten Markus Hinterhäuser und seine Schauspielchefin Frie Leysen noch gemeinsam ihr erstes Programm präsentiert, nun soll die Belgierin laut "profil" den Wunsch geäußert haben, sich beruflich zu verändern und die Festwochen zu verlassen. Aus "Kollegialität" werde ihr Hinterhäuser "keine Steine in den Weg legen", sagte er gegenüber dem Magazin.

Fix scheint der Abgang von Frie Leysen jedoch noch nicht zu sein. Laut Hinterhäuser werde sich bis spätestens Ende Februar klären, "ob sie bleibt oder geht". Das Programm 2014 werde man aber "auf jeden Fall noch gemeinsam über die Bühne bringen". Seitens der Wiener Festwochen gab es vorerst noch keine weitere Stellungnahme über die Entwicklungen.

Frie Leysen wäre bereits die zweite Kollegin Hinterhäusers, die die Zusammenarbeit vorzeitig beendet. Schon 2012 hatte die ursprünglich als stellvertretende Intendantin und Chefkuratorin vorgesehene Berliner Theatermacherin Shermin Langhoff überraschend "aus persönlichen, familiären Gründen" abgesagt. Sie wurde kurze Zeit später als neue Chefin des Maxim Gorki Theaters in Berlin präsentiert.

Hinterhäuser, der heuer seine ersten Festwochen als bis 2016 verpflichteter Intendant bestreitet, hatte Frie Leysen bei ihrer Bestellung im August 2012 als "ganz große Theatermacherin", die "fantastisch bewandert in der internationalen Szene" sei, bezeichnet. "Sie ist meine Wahl", hieß es damals. (APA, 17.1.2014)

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