Baumax soll vorerst nicht verkauft werden

16. Jänner 2014, 09:44
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Baumax-Sanierer Michael Hürter ist der Überzeugung, dass die Optionen nach einer Restrukturierung größer sind

Wien – Baumax-Sanierer Michael Hürter, ab April neuer Vorstandsvorsitzender der Kette, glaubt nicht an einen unmittelbar bevorstehenden Verkauf der angeschlagenen Baumarktkette, gibt er im Nachrichtenmagazin News zu Protokoll. Dies mache man grundsätzlich besser erst nach einer Sanierung, so Hürter.

Der als Sanierer geholte Handelsexperte Michael Hürter ist bereits im Baumax-Vorstand und soll die Führung des Unternehmens, das der Gründerfamilie Essl gehört, ab April übernehmen. "Allgemein gesprochen hat man nach einer Restrukturierung mehr Optionen", sagte er.

Baumax steckt bekanntlich seit längerem in der Krise. Das Unternehmen stehe "nicht gut da", sagte Hürter. Vor allem in den osteuropäischen Ländern habe Baumax mit Schwierigkeiten zu kämpfen. In der Vergangenheit war daher auch über eine Kooperation mit der deutschen Baumarktkette Praktiker spekuliert worden - bevor diese Insolvenz anmelden musste. Dem Blatt zufolge waren auch Investmentbanken mit der Suche nach einem Käufer für die österreichische Kette mit 160 Standorten beauftragt. Es habe jedoch keinen "ganzheitlichen Verkaufsauftrag" gegeben, sagte Hürter dem Magazin. (red, derStandard.at, 16.1.2013)

Siehe dazu den News-Bericht: Baumarkt vor Verkauf

  • Baumax steckt weiter in der Krise.
    foto: apa/jäger

    Baumax steckt weiter in der Krise.

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