Computer sagen Verbrechen voraus

17. August 2003, 14:49
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Wenn der Einbrecher kommt, steht die Polizei schon am Haus

London - Wenn der Einbrecher kommt, steht die Polizei schon am Haus: Im Extremfall könnte dies der Erfolg eines in den USA entwickelten Computerprogramms sein, das Kriminalitätsraten selbst für kleine Areale voraussagen soll.

Einsätze könnten gezielter geplant werden, wenn Brennpunkte bekannt wären, berichtet das britische Fachblatt New Scientist (Nr. 2408, S. 13). Informatiker der Carnegie Mellon Universität in Pittsburgh (Pennsylvania) werteten dazu rund sechs Millionen Verbrechen der vergangenen zehn Jahre aus. Bei der Datenvernetzung stellte Experte Wilpen Gorr fest, dass auf eine bestimmte Anzahl typischer Kleindelikte wie unerlaubtes Betreten von Orten in kurzer Zeit schwerere Straftaten, zum Beispiel Einbrüche, folgen. (dpa, DER STANDARD Printausgabe 14.8.2003)

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