Vivendi muss 20,5 Millionen Euro Abfindung an Messier nicht zahlen

14. August 2003, 16:55
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Gericht gab Medienkonzern im Abfindungsstreit mit Ex-Chef Messier Recht

Paris - Der Medienkonzern Vivendi Universal hat im Streit mit seinem früheren Vorstandschef Jean-Marie Messier um Abfindungen in Millionenhöhe nach eigenen Angaben Recht von einem französischen Gericht bekommen. Wie das französisch-amerikanische Unternehmen am Dienstag mitteilte, muss Vivendi nach dem Urteil die von Messier geforderten 20,5 Mio. Euro nicht auszahlen.

Das Handelsgericht in Paris habe zudem entscheiden, dass der Konzern von Messier und dem ehemaligen Vivendi-Vize Eric Licoys Schadenersatz verlangen dürfe. Ein New Yorker Schiedsgericht hatte Ende Juni entschieden, dass Vivendi die Abfindung zahlen müsse. Dagegen legte das Unternehmen Einspruch ein.

Vivendi hatte Messier im Juli vergangenen Jahres ohne Abfindung entlassen, nachdem immer mehr Investoren dem Manager wegen der hohen Verschuldung das Konzerns ihr Vertrauen entzogen hatten. In den USA sind Sammelklagen von Vivendi-Aktionären gegen Messier anhängig, die ihm Irreführung über die wahre Lage des Unternehmens vorwerfen.(APA/Reuters)

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