Streit um Bälle: Elisabeth Gürtler will Stadt Baden klagen

15. Jänner 2014, 09:46
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Chefin des Hotels Sacher sieht Verwechselbarkeit von "Fete Imperiale" und "Ball Imperial"

Wien/Baden - Der "Ball Imperial der Stadt Baden" vom vergangenen Samstag soll ein gerichtliches Nachspiel haben. Medienberichten zufolge will Elisabeth Gürtler, Chefin des Hotels Sacher in der Wiener Innenstadt und Mitorganisatorin des Sommerballs "Fete Imperiale" der Spanischen Hofreitschule, die Kurstadt klagen.

Wiener Sommerball

Die "Fete Imperiale" sei als Marke eingetragen, wird Gürtler zitiert. Der Sommerball werde "intensiv in den Medien erwähnt und ist international bekannt. Und dann wird hier an einer Marke schmarotzt und eine Verwechselbarkeit hervorgerufen." In Baden versteht man die Aufregung nicht. Die Events lägen terminlich weit auseinander, eine Koexistenz sei durchaus möglich, so Bürgermeister Kurt Staska (ÖVP).

Gürtler wiederum sieht sich "gezwungen", Klage einzureichen. Ohne juristisches Einschreiten wäre das Markenrecht auf den Namen "Fete Imperiale" verwirkt, so die Sacher-Chefin. (APA, 15.1.2013)

  • Namensstreit: "Fete Imperiale" versus "Ball Imperial".
    foto: apa/hochmuth

    Namensstreit: "Fete Imperiale" versus "Ball Imperial".

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