Zwölfjähriger schoss in US-Schule um sich: Zwei Mitschüler verletzt

15. Jänner 2014, 06:21
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Bub nach Schuss ins Gesicht in kritischem Zustand

Roswell - Ein Zwölfjähriger hat Medienberichten zufolge in einer Schule im US-Bundesstaat New Mexico zwei Mitschüler durch Schüsse schwer verletzt. Einem Buben habe er ins Gesicht geschossen, berichtete die Zeitung "Albuquerque Journal" am Dienstag online unter Berufung auf Augenzeugen. Ein 13-jähriges Mädchen sei in den Arm getroffen worden.

Beide wurden in ein Krankenhaus geflogen. Der Bub sei in einem kritischen Zustand, dem Mädchen gehe es etwas besser, hieß es. Der Gouverneurin von New Mexico zufolge wurde der Zwölfjährige festgenommen. Zuvor hatte es geheißen, der Schütze sei 13 Jahre alt.

Motive unklar

Der Polizei zufolge wurde der Schütze von einem Beamten in Gewahrsam genommen, der sein Kind zu der Schule in Roswell brachte. Ein Mitarbeiter der Einrichtung habe ihn zuvor dazu gebracht, seine Waffe niederzulegen. Der Bub habe allein gehandelt, vermutete die Polizei. Eine Schülerin sagte der Zeitung, er habe seine Waffe in einem Instrumentenkoffer versteckt gehabt. Die Gründe für die Tat waren zunächst unklar.

Alle unverletzten Schüler der weiterführenden Schule in Roswell wurden mit Bussen in ein Einkaufszentrum in der Nähe gebracht, wo sie von ihren Eltern abgeholt wurden. (APA, 15.1.2014)

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