Titanic-Replika in China soll Untergang simulieren

14. Jänner 2014, 15:12
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China will mit einer gruseligen Attraktion Gäste anlocken: ein 1:1-Nachbau der Titanic, mit dem der Untergang von 1912 simuliert werden soll

Das chinesische Unternehmen Seven-Star Energy Investment Group (SSEG) plant, eine originalgetreue Nachbildung der Titanic als Hauptattraktion eines Vergnügungsparks in Daying, Sichuan, China zu bauen.

Für 165 Mio. US-Dollar (rund 120 Mio. Euro) soll das Schiff dem Original mit der tragischen Geschichte möglichst bin ins Detail ähneln. Das geht soweit, dass nach Plänen der Erbauer die Kopie sogar den Untergang lebensecht simulieren soll. Das berichtet die "South China Morning Post". Verankert werden soll das Schiff auf dem Fluss Qi. 

Dort wird es auch den Eisberg in einer Simulation rammen, die laut Su Shaojun von SSEG die Besucher des Schiffs das Fürchten lehren wird. Das Schiff soll schaukeln und wackeln, wenn der Eisberg gerammt wird, die Menschen sollen erleben, wie Wasser eindringt und eine beeindruckende Lichtshow geboten bekommen. Sie sollen richtig Angst bekommen und um ihr Leben fürchten.

Bernard Hill, Darsteller des Kapitäns im Titanic-Film, unterstützt das Vorhaben und war bei der Präsentation der Idee in Hongkong dabei. Er betont, dass der Vergnügungspark sensibel mit dem Thema umgehen wird. Das dramatische Unglück von 1912 soll nicht beschönigt werden. 

Der Park soll 2016 eröffnet werden, und zwar mit einem Museum zum Unglück, einem künstlichen Strand, einem türkischen Bad und einem "6D-Kino", wie CNN berichtet. (todt, derStandard.at, 14.01.2013)

  • Der Schauspieler Bernard Hill (am Steuerrad) gemeinsam mit SSEI-CEO Su Shaojun (daneben) auf einer Pressekonferenz in Hongkong, bei der sie ihre Pläne zum Nachbau der Titanic präsentieren.
    foto: euters/tyrone siu

    Der Schauspieler Bernard Hill (am Steuerrad) gemeinsam mit SSEI-CEO Su Shaojun (daneben) auf einer Pressekonferenz in Hongkong, bei der sie ihre Pläne zum Nachbau der Titanic präsentieren.

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