CA Immo reduziert 2013 Mitarbeiter und Immobilienvermögen

14. Jänner 2014, 12:19
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Wien - Die börsenotierte CA Immo hat sich 2013 eine saftige Schlankheitskur verordnet. Der auf gewerblich genutzte Immobilien spezialisierte Konzern verkaufte unterm Strich ein Viertel seines Immobilienportfolios. Das zeigt sich auch in den Mitarbeiterzahlen - hier gab es einen Abbau von 20 Prozent, sagte Konzernchef Bruno Ettenauer bei einer Pressekonferenz am Dienstag in Wien.

Konkret habe sich die Zahl der Beschäftigten von rund 400 auf etwa 320 reduziert. Den Großteil des Abbaus gab es in Deutschland. "Wir wollten so die Mitarbeiterzahl mit der neuen Portfoliogröße abstimmen", so Ettenauer. Nach Verkäufen verschiedener Objekte - die meisten davon in Deutschland - schrumpfte das Immobilienvermögen von 5,4 auf rund vier Mrd. Euro. Unter den dicksten Brocken waren das "Hessen-Portfolio" (800 Mio. Euro), der Frankfurter "Tower 185" (330 Mio. Euro) sowie das Warschauer Bürogebäude Lipowy Office (108 Mio. Euro).

Auch 2014 solle diese Richtung einbehalten werden, wenngleich in kleineren Schritten, sagte Ettenauer. Konkret heiße das: "Um rund 200 Mio. Euro können wir das Portfolio heuer weiter reduzieren".

Das abgespeckte Immobilienportfolio sei Teil der Konzernstrategie, erläuterte Finanzchef Florian Nowotny. Man wolle das Unternehmensrisiko reduzieren und sich auf das Kerngeschäft Büro konzentrieren. Künftige Profite sollen hauptsächlich von kontinuierlichen Mieterträgen kommen - nicht von Verkäufen. Außerdem sei nach den Verkäufen die Eigenkapitalquote von 31,5 auf etwa 40 Prozent gestiegen. Das sei ein "gutes Niveau, bei dem sich auch Banken bei der Kreditvergabe sicher fühlen", sagte Ettenauer. Die Zinslast für das geborgte Geld sank indes von 4,2 auf 3,8 Prozent.

Mit den Verkaufserlösen verfolgt der Konzern laut Nowotny konkrete Pläne. Einerseits habe man teure Kredite zurückgezahlt. Und andererseits kaufe man damit Anteile von Joint-Venture-Partnern in Osteuropa. "Der Vorteil daran ist, dass wir diese Immobilien schon kennen und daher genau wissen, worauf wir uns einlassen", sagte der Finanzchef.

Zur Jahresbilanz äußerten sich die Manager nicht. Die Zahlen hierzu wird das Unternehmen am 19. März bekannt geben. (APA, 14.1.2014)

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