G-Sync-Monitore versprechen PC-Spielerlebnis drastisch zu verbessern

14. Jänner 2014, 12:09
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Erste Geräte mit der Technologie sollen Mitte des Jahres erhältlich sein

Monitore mit integrierten G-Sync-Modulen werden ab dem zweiten Quartal 2014 im Handel erhältlich sein. Das gab Chiphersteller Nvidia im Rahmen der vergangenen Consumer Electronics Show in Las Vegas bekannt und erklärte, dass die Hardware-Hersteller Acer, AOC, ASUS, BEnQ, Philps und ViewSonic in den größen 24 Zoll bis 27 Zoll anbieten werden.

G-Sync ist eine Technologie, die die Anzeige von Videospielen verbessert, in dem Darstellungsverzögerungen und Bildrisse (Screen Tearing) verhindert werden. Bei G-Sync-Monitoren wird die Bildwiederholfrequenz des Monitors mit der Renderrate des Grafikprozessors abgeglichen. So werden die Bilder genau zu dem Zeitpunkt angezeigt, wenn sie fertig gerendert wurden. Dadurch, so Nvidia, werden Szenen ohne Wartezeit dargestellt, Objekte erscheinen schärfer und das Spiel verläuft flüssiger.

Funktionsweise

Auch bisher wurde über unterschiedliche Ansätze wie V-Sync versucht, die Darstellung von Videospielen auf Monitoren zu verbessern. Das Problem: Bildschirme weisen feste Bildwiederholfrequenzen auf, PC-Spiele werden von Grafikprozessoren aber mit veränderlichen Bildraten berechnet. Während der Grafikprozessor die Synchronisation mit dem Monitor herzustellen versucht, entsteht wiederholt Tearing. Wird dabei V-Sync eingeschaltet, kann dies das Tearing beseitigen, verursacht aber erhöhte Latenz und verstärktes Ruckeln. Bei G-Sync synchronisiert sich der Monitor unabhängig von der Framerate mit dem Grafikprozessor, wodurch sowohl Latenzen als auch Tearing verhindert werden.

Wie viel die ersten Monitore mit G-Sync-Technologie kosten werden, ist unterdessen noch nicht bekannt. (zw, derStandard.at, 14.1.2014)

  • Erste G-Sync-Monitore kommen im zweiten Quartal 2014.
    foto: nvidia

    Erste G-Sync-Monitore kommen im zweiten Quartal 2014.

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