Jeder vierte Internetnutzer zahlt für redaktionelle Texte

13. Jänner 2014, 13:08
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Online-Leser geben laut deutschem Branchenverband im Schnitt monatlich 13,60 Euro aus

Die Lektüre von Nachrichten und Reportagen im Internet lassen sich einer Umfrage zufolge immer mehr Nutzer etwas kosten. Ein Viertel aller Internetnutzer gebe Geld für journalistische Inhalte aus, erklärte der deutsche Branchenverband Bitkom am Montag in Berlin.

Einer repräsentativen Umfrage zufolge geben 17 Prozent der Internetnutzer Geld für einzelne journalistische Beiträge aus und weitere 17 Prozent zahlen für monatliche Abonnements. Im Schnitt zahlen die Online-Leser demnach 13,60 Euro im Monat.

 "Die sogenannte Kostenloskultur im Internet ist weniger stark ausgeprägt als immer wieder angenommen wird"

"Die sogenannte Kostenloskultur im Internet ist weniger stark ausgeprägt als immer wieder angenommen wird", erklärte Bitkom-Vizepräsident Achim Berg. Viele Verbraucher seien bereit, für interessante redaktionelle Inhalte im Web zu bezahlen, "wenn sie einen angemessenen Preis haben und sich bequem abrechnen lassen".

61 Prozent der heutigen Nichtzahler wollen demnach auch in Zukunft kein Geld für redaktionelle Texte im Internet ausgeben. Als Grund für ihre fehlende Zahlungsbereitschaft erklären fast zwei Drittel der Nichtzahler in der Umfrage, es gebe genügend kostenlose journalistische Inhalte im Netz. (APA, 13.1. 2013)

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