EU-Kommission will Frequenzvergabe für Internet und TV neu regeln

13. Jänner 2014, 12:59
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Ex-WTO-Chef Lamy leitet Expertengruppe für "neuen Konsens"

Brüssel - Der frühere Chef der Welthandelsorganisation (WTO), Pascal Lamy, ist von der EU-Kommission beauftragt worden, Pläne zur Neuregelung der Frequenzvergabe für TV und Internet zu machen. Der Franzose leitet eine entsprechende Expertengruppe, die in sechs Monaten konkrete Vorschläge für die künftige Nutzung des UHF-Spektrums (470-790 MHz) unterbreiten soll, wie die EU-Kommission am Montag mitteilte.

Die Gruppe sollte untersuchen, auf welche Art und Weise die Europäer mittel- bis langfristig audiovisuelle Inhalte nutzen werden. "Europa muss das Spektrum effizienter nutzen, wenn wir von den aktuellsten Entwicklungen im TV und Internet profitieren wollen", sagte die für digitale Medien zuständige EU-Kommissarin Neelie Kroes. Die Fernsehgewohnheiten junger Menschen hätten sich gegenüber früheren Generationen geändert. Heute würden große Mengen von audiovisuellen Inhalten über Breitbandinternet und IPTV konsumiert. Ein "neuer Konsens" sei erforderlich. (APA, 13.1.2014)

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