Milano Fashion Week: Ohne Leder geht gar nichts

Ansichtssache13. Jänner 2014, 12:31
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Am Wochenende startete in Mailand der diesjährige Modereigen - Höhepunkte waren die Kollektionen von Bottega Veneta, Prada und Versace. Außerdem dabei: Moncler, Ermenegildo Zegna, Vivienne Westwood und Jil Sander - ohne Jil Sander.

Eine Hommage an die Leichtigkeit des Lebens präsentierte Bottega Veneta am Sonntag. Die wohl schönste Kollektion an diesem Wochenende bestach durch ihre Sachlichkeit in Braun und Grau. Leicht taillierte Jacken aus Schafwolle und Kamelhaar sowie Pullover aus Flanell und Kaschmir. - Der nächste Herbst darf ruhig kommen.

Prada spielte auch in Mailand in einem anderen Orchester. Während einige Labels die 1990er-Jahre wiederbelebten, suchte Miuccia Prada ihr modisches Seelenheil diesmal nicht in europäischen Kinovorlagen, sondern im Avantgardetheater der späten 70er und frühen 80er. Unverzichtbar: Halstücher, die sich an den Adamsapfel schmiegen.

Ikonen der Männlichkeit schickte Versace auf den Laufsteg. Der Biker als Cowboy der Moderne - ohne Leder geht hier gar nichts.

Abseits des Laufstegs in Mailand zeigte der norwegische Designer Andreas Melbostad bei der "Pitti Immagine" in Florenz seine erste Männerkollektion für das Premiumsegment "Diesel Black Gold". Auch hier: Viel Leder - nicht nur in schwarz, sondern auch im silbernen Glanz. (gueb, derStandard.at, 13.1.2014)

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foto: apa/epa/daniel dal zennaro

Bottega Veneta

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