US-Ölpreis tendiert etwas höher

14. Jänner 2014, 14:11
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Wien - Der Ölpreis hat am frühen Dienstagnachmittag etwas höher gegenüber dem Vortag tendiert. Gegen 14.00 Uhr kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) 92,06 Dollar und damit moderate 0,28 Prozent mehr als am Montag. Der Future auf ein Barrel der Nordseesorte Brent wurde mit 106,69 Dollar und damit knapp behauptet zum Vortag gehandelt.

Mangels nennenswerter Impulse bewegten sich die Ölpreise am Dienstag nur wenig vom Fleck. Als generelle Belastungsfaktoren sehen die Experten der Commerzbank neben dem enttäuschenden US-Arbeitsmarktbericht vom vergangenen Freitag derzeit das steigende Angebot am Ölmarkt.

So hat Libyen seine Ölproduktion auf 600.000 bis 650.000 Barrel pro Tag steigern können. Dies entspricht etwa einer Verdoppelung verglichen mit dem Niveau von Dezember, so die Commerzbank-Analysten. Zudem haben sich die Probleme im Buzzard-Ölfeld, welche zuletzt zu Produktionsausfällen in der Nordsee geführt hatten, gelöst.

Neue Hinweise auf die Entwicklung der Ölvorräte werden heute nach Handelsschluss die Daten des American Petroleum Institute (API) zu den Rohöllagerbeständen in den USA liefern. Am kommenden Mittwochnachmittag folgen dann die Öllagerdaten des US-Energieministeriums.

Das Gold-Vormittagsfixing in London lag bei 1.248,75 Dollar und damit gut behauptet zum Montagnachmittags-Fixing von 1.248,00 Dollar. Auftrieb erhielt das Edelmetall von robusten Goldkäufen in China im Vorfeld des chinesischen Neujahrsfestes, kommentierten die Analysten der Commerzbank.

Unter den Industriemetallen rückte Aluminium in den Fokus. Wie die Analysten der Commerzbank schreiben, sind die physischen Prämien für das Metall zuletzt unerwartet stark in die Höhe geschnellt. Nach Angaben des Datenanbieters Platt belief sich die Prämie für unmittelbare Lieferung in den USA am Montag auf 19 US-Cent je Pfund (etwa 420 Dollar je Tonne). Diese Entwicklung habe auch die Prämien in Europa angetrieben, setzen die Spezialisten fort. Inklusive Zölle betrug der Aufschlag auf den LME-Preis Ende der vergangenen Woche bis zu 310 Dollar je Tonne. (APA, 14.1.2014)

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