Gewalttätige Eltern und mordende Kinder beim "Tatort": Top oder Flop?

Ansichtssache12. Jänner 2014, 15:57
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Sonntagabend zeigt der ORF die österreichische "Tatort"-Folge "Vergeltung" aus dem Jahr 2011. Die Geschichte: Ein Serienmörder geht um, der es auf Minderjährige abgesehen hat. Schon bald erkennen Moritz Eisner und seine Kollegin Bibi Fellner einen ersten Zusammenhang zwischen den Opfern. Sie alle waren an einem Mord an einer schwangeren Frau beteiligt und wurden in demselben Therapiezentrum behandelt.

foto: orf/allegro film/oliver roth

Eine der jugendlichen Opfer will trotz der drohenden Gefahr nicht mit der Polizei kooperieren.

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Moritz Eisner verhört einen verdächtigen Psychologen im Therapiezentrum.

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Auch eine der Opferfamilien wird näher beleuchtet: Der Vater ein Vergewaltiger, die Mutter hat weggesehen, die Tochter beging Selbstmord, der Sohn fiel dem vor kurzem dem Serienmörder zum Opfer.

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foto: foto: orf/allegro film/oliver roth

"Wolfgang Murnberger erledigte seinen Job mit Gespür für das Anforderungsprofil der Krimireihe. Lokalkolorit, beim koproduzierten Tatort erwünscht, wurde nicht zur Kulisse von Tourismusfahrten. Die Wuchtel, seit Kottan offenbar unverzichtbarer Bestandteil österreichischer Krimis, wurde nicht überstrapaziert. Netter Seitenhieb, dass die Unterschicht (Johannes Krisch, großartig!) Barbara Karlich schaut. Die Falle zur Lösung glaubte man schon anderswo gesehen zu haben - war es Mörder ahoi? -, Spannung war wieder nicht die Stärke, aber das Werk ist auf Schiene. Es besteht Grund für Optimismus. Das ist doch schon etwas", schrieb Doris Priesching 2011 nach der Erstausstrahlung des Krimis ins TV-Tagebuch

Wie hat Ihnen diese Folge gefallen? Top oder Flop? (red, derStandard.at, 12.1.2014)

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