Kämpfe im Süden Libyens

11. Jänner 2014, 18:28
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Tod von Stammesführer löste neue Gewalt aus

Tripolis - Bei Kämpfen rivalisierender Stämme im Süden Libyens sind am Samstag mindestens 19 Menschen getötet und 20 weitere verletzt worden. Die bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Mitgliedern der Tubus und der Auled Sleiman seien in den frühen Morgenstunden ausgebrochen, sagte der Präsident des Stadtrates von Sebha, Ayub al-Zarrouk.

Wie aus weiteren örtlichen Quellen verlautete, begannen die Gefechte nach dem Tod eines Anführers der Auled Sleiman. Deren Mitglieder bezichtigten die Tubus des Mordes.

Es sind die heftigsten Kämpfe zwischen den beiden Stämmen seit einem Waffenstillstand vom März 2012. Das Abkommen beendete Auseinandersetzungen mit rund 150 Toten und 400 Verletzten. (APA, 11.1.2014)

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