Leitbörsen in Fernost schließen ohne klare Richtung

10. Jänner 2014, 12:40
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Tokio - Die Leitbörsen in Fernost haben am Freitag uneinheitlich geschlossen. Der Nikkei-225 Index in Tokio stieg um 31,73 Zähler oder 0,20 Prozent auf 15.912,06 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong konnte um 58,92 Zähler (plus 0,26 Prozent) auf 22.846,25 Einheiten zulegen. Der Shanghai Composite gab 14,32 Punkte oder 0,71 Prozent auf 2.013,30 Punkte ab.

Mit leichten Verlusten schlossen auch die Märkte in Singapur und Sydney. Der FTSE Straits Times Index schloss bei 3.143,87 Zählern mit einem leichten Minus von 1,54 Punkten oder 0,05 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney verlor 11,2 Zähler oder 0,21 Prozent auf 5.316,30 Einheiten. Börsianer verwiesen auf Zurückhaltung unter den Anlegern vor dem heute Nachmittag anstehenden US-Arbeitsmarktbericht für Dezember, von dem sich die Investoren Aufschlüsse über die zukünftige US-Geldpolitik erhoffen.

In Hongkong sorgten vor allem die Aktien der Juwelierkette Luk Fook Holdings mit einem Kurseinbruch von 10,70 Prozent auf 30,05 Hongkong Dollar für Gesprächsstoff. Die Experten der Credit Suisse hatten die Papiere abgestuft. Sie begründeten dies mit der Erwartung eines nachlassenden Umsatzwachstums beim Schmuckhersteller. Ebenso fest zeigten sich die Papiere des Versorgers China Resources Power (plus 3,85 Prozent) sowie der Cathay Pacific Airways (plus 3,28 Prozent). Schwächer tendierten hingegen Sans (minus 2,96 Prozent).

Am australischen Aktienmarkt schwächelten die Papiere der Bergbaukonzerne Rio Tinto (minus 2,53 Prozent) und BHP Billiton (minus 1,43 Prozent). Händler verwiesen auf die enttäuschende Bilanz des Alukonzerns Alcoa, der am Vortag die Berichtssaison in den USA nachbörslich mit einem Milliardenverlust sowie mit einem zurückhaltenden Ausblick auf die Nachfrage 2014 eröffnet hatte. Ein klares Plus heimsten unterdessen Incitec Pivot ein, die um 1,81 Prozent auf 2,82 australische Dollar vorrückten. (APA, 10.1.2014)

 

 

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