Notenbanken protestieren gegen IBAN-Verzögerung

10. Jänner 2014, 09:10
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Die Notenbanken sind gegen den Plan der EU-Kommission, die Sepa-Umstellung um sechs Monate zu verschieben

Berlin - Die europäischen Notenbanken sind einem Zeitungsbericht zufolge strikt gegen die von der EU-Kommission vorgeschlagene sechsmonatige Verlängerung der Umstellungsfrist für das Zahlungssystem SEPA. Die Notenbanken wollten höchstens einen um drei Monate verschobenen Startbeginn für das europäische Zahlungssystem akzeptieren, hieß es in einem Vorabbericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Bei einem Treffen der Notenbank-Vorstände mit der EU-Kommission Ende Dezember habe es starken Widerstand gegen den nun öffentlich gewordenen Vorschlag der Kommission gegeben.

Die Notenbank-Vorstände wollten den Druck auf Unternehmen und Vereine erhalten, ihre Überweisungen und Lastschriftverfahren möglichst schnell auf die IBAN-Nummern umzustellen, hieß es in dem Bericht weiter. Einige Vorstände hätten angekündigt, bei den Regierungen gegen den EU-Vorschlag Widerstand zu leisten. In der Europäischen Zentralbank werde nicht ausgeschlossen, dass der Kommissionsvorschlag vom EU-Ministerrat noch geändert wird. (APA/Reuters, 10.1.2014)

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