Studenten entwickeln geniales Spiel der Perspektiven

10. Jänner 2014, 09:27
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Objekte können durch unterschiedliche Blickwinkel und Entfernung manipuliert werden

Eine fünfköpfige Gruppe von Studenten der Carnegie Mellon University arbeitet an einem innovativen Puzzlespiel in Ego-Perspektive. Der noch namenlose Titel, an dem man unter dem Entwicklernamen Pillow Castle Games bastelt, setzt auf ein originelles Perspektiven-Konzept.

Ansichtssache

Der Titel macht sich zunutze, dass Objekte abhängig von Entfernung und Blickwinkel größer und kleiner aussehen können, als sie tatsächlich sind. Ein Beispiel sind etwa zahlreiche Fotos von Touristen in Paris, die aus der Entfernung den Eiffelturm fotografieren und es mit der Hand vor der Kamera so aussehen lassen, als hätten sie das französische Wahrzeichen in der Hand.

Der Clou ist, dass abhängig von den genannten Parametern die Größe der Gegenstände im Spiel aber tatsächlich verändert wird. Auf diese Weise rätselt sich der Spieler von Level zu Level und versucht jeweils, den Ausgang zu erreichen.

Noch kein Releasetermin

Der Titel ist derzeit noch in Entwicklung, mit einem Video aus einer bereits etwas älteren Technikdemo konnten man aber bereits für Aufregung sorgen. In einer Fragerunde auf Reddit beantwortete man einige Fragen interessierter Spieler, möchte aber noch keine konkreten Angaben zur Zukunft des Titels machen. Dementsprechend gibt es auch noch keine Angabe zum Veröffentlichungszeitpunkt. (gpi, derStandard.at, 10.01.2014)

Video: Tech Demo

  • Aus der richtigen Perspekte gesehen, passen der Eiffelturm und der schiefe Turm von Pisa auch gemeinsam auf ein Schachbrett.
    foto: pillow castle

    Aus der richtigen Perspekte gesehen, passen der Eiffelturm und der schiefe Turm von Pisa auch gemeinsam auf ein Schachbrett.

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