Nintendo verliert kostspieligen Patentstreit um 3DS

9. Jänner 2014, 14:51
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Konzern muss künftig 1,82 Prozent der Einnahmen durch verkaufte 3DS-Konsolen an Patenthalter abgeben

Nintendo muss aufgrund eines Patentverstoßes bei der autostereoskopischen 3D-Technik der Spielkonsole 3DS künftig Lizenzzahlungen an Tomita Technologies leisten. Wie ein Gericht urteilte, muss der Konzern nun 1,82 Prozent des Handelspreises der Konsole an den Patenthalter abgeben. Dabei eingerechnet werden auch die bisher 35 Millionen verkauften 3DS, was Tomita allein rund 105 Millionen Dollar einbringt.

Zweite Klage

Es ist bereits die zweite erfolgreiche Klage Tomitas gegen Nintendo. Im März wurde der Videospielhersteller zu einer Zahlung von 15,1 Millionen Dollar verurteilt.

Nicht betroffen von der neuen Klage ist der 2013 vorgestellte 2DS, der keine 3D-Darstellung ermöglicht. (zw, derStandard.at, 9.1.2013)

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Eurogamer

  • Nintendos 3DS erfreut sich großer Beliebtheit und war 2013 die meist verkaufte Konsole.
    foto: epa/kiyoshi ota

    Nintendos 3DS erfreut sich großer Beliebtheit und war 2013 die meist verkaufte Konsole.

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