Funke Mediengruppe bestätigte Abgang von Geschäftsführer Nienhaus

9. Jänner 2014, 13:17
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Gespräche über vorzeitige Beendigung des Arbeitsverhältnisses

Essen - Die Funke Mediengruppe hat am Donnerstag den Abgang von Geschäftsführer Christian Nienhaus bestätigt. Der Medienmanager wolle seinen noch eineinhalb Jahre laufenden Vertrag mit dem Unternehmen nicht verlängern, wie es in einer Stellungnahme des Gesellschafterkreises heißt. Derzeit laufen demnach Gespräche über die Möglichkeit einer vorzeitigen Beendigung des Arbeitsverhältnisses.

Ausdrücklich betont wird, dass sich Nienhaus für den Kauf etlicher Zeitungs- und Zeitschriftentitel des Axel-Springer-Verlags durch die Funke Gruppe eingesetzt habe. Sein Ziel sei gewesen, "mit der Transaktion die Grundlage für den Aufbau eines neuen, zukunftsfähigen nationalen Medienhauses zu schaffen". Der Kauf der Springer-Titel bleibe jedenfalls von dieser Personalveränderung unbetroffen.

Nienhaus ist seit sechs Jahren Geschäftsführer der Funke Mediengruppe, er war zeitweilig auch zuständig für die Kontakte mit den Mitgesellschaftern der Funke-Gruppe in Österreich. Der Essener Medienkonzern hält 50 Prozent an der "Krone" (50 Prozent: Familie Dichand) und fast 50 Prozent am "Kurier".(APA/red, 9.1.2013)

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