Die Suche nach dem Winter: Temperaturen sinken nur mäßig

9. Jänner 2014, 12:18
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Unbeständiges Wetter in den kommenden Tagen - Zumindest nachts hie und da Minusgrade

Wien - So warm wie am Mittwoch mit Rekordwerten bis 16,9 Grad (Puchberg am Schneeberg) wird es zwar in den kommenden Tagen nicht mehr geben, dennoch geht die Suche nach dem Winter weiter. In den Nachtstunden fallen die Werte hie und da unter Null, aber tagsüber klettern sie wieder in zweistellige Bereiche. Zeitweise zeigt sich die Sonne, dann ziehen wieder dichte Wolkenfelder übers Land.

Im Süden sind am Freitag über den Becken teils zähe Nebelfelder anzutreffen, außerhalb dieser ist es teils sonnig, teils wolkig. Im übrigen Österreich überwiegen laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) zunächst Wolken mit regionalem Regen, oberhalb von rund 800 bis 1.400 Meter fällt etwas Schnee. Der Niederschlagsschwerpunkt befindet sich an der Alpennordseite. Nach und nach ziehen die Wolken langsam ab und zumindest im Flachland kommt die Sonne zum Vorschein. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Donauraum lebhaft bis kräftig. Frühtemperaturen minus vier bis plus sechs Grad; Tageshöchstwerte vier bis elf Grad.

Nebelfelder im Süden

Über Becken und Niederungen vor allem im Süden und Südosten liegen am Samstag einige zähe Nebel- oder Hochnebelfelder. Im übrigen Österreich zeigt sich vorerst zeitweise die Sonne, ehe ab Mittag immer mehr Wolken auftauchen. Am späten Nachmittag sowie gegen Abend ist in Vorarlberg sowie im Norden etwas Regen einzukalkulieren, Schneefall gibt es erst oberhalb von 1.300 bis 1.700 Meter. Die Tiefstwerte betragen minus sieben bis plus drei Grad, Tageshöchsttemperaturen zwei bis zehn Grad.

Der Störungseinfluss der Nacht hinterlässt am Sonntag noch einiges an Restbewölkung, vor allem entlang der Alpennordseite. Die Sonne setzt sich in den meisten Gebieten in Folge aber rasch durch, am längsten bleiben die Wolken durch Staueffekte am nördlichen Alpenrand bestehen. Im Norden und Osten weht der Wind sehr lebhaft, sonst deutlich schwächer. Frühtemperaturen minus vier bis plus vier Grad; Tageshöchstwerte ein bis neun Grad - am wärmsten im Westen.

Sonne am Montag

Am Montag liegen über einzelnen Tälern und auch im Flachland lokal Nebel und Hochnebel. Rasch können sich diese aber auflösen, die Sonne scheint meist für längere Zeit. Untertags werden dünne, hohe Schleierwolken den Sonnenschein etwas abschwächen, gegen Abend erreichen dann auch mehrschichtig kompakte Wolken den Westen des Landes. Sie bringen in den Abendstunden bereits die ersten Niederschläge nach Vorarlberg. Dazu weht schwacher bis mäßiger Wind, entlang der Alpennordseite wird es leicht föhnig. Frühtemperaturen minus acht bis plus ein Grad; Tageshöchstwerte ein bis neun Grad.

Meist ist es am Dienstag trüb und über der Westhälfte regnet oder schneit es häufig, mit Schwerpunkt voraussichtlich in Osttirol und Oberkärnten. Gegen Abend sinkt die Schneefallgrenze merklich ab, häufig bis in viele Täler. Von Nordwesten erreichen immer mehr Wolken auch die östlichen Landesteile, sie lösen die dort lagernden Nebel- und Hochnebelfelder ab. Die Sonne zeigt sich kaum für längere Zeit, ein paar Aufhellungen sind am ehesten noch im Südosten dabei. Gegen Abend und in der Nacht sind dann überall Niederschläge zu erwarten. Frühtemperaturen minus vier bis plus drei Grad; Tageshöchstwerte null bis acht Grad. (APA, 9.1.2014)

  • Freier Blick auf die Berge Watzmann und Untersberg bei föhnig, mildem Wetter am 8. Jänner.
    foto: apa/barbara gindl

    Freier Blick auf die Berge Watzmann und Untersberg bei föhnig, mildem Wetter am 8. Jänner.

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