Steirische ÖVP-Mandatare gegen "Blockade" der Gesamtschule

9. Jänner 2014, 11:46
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Amon will Modellregionen - "Der Koalitionspakt ist nicht die Bibel"

Die steirischen VP-Mandatare in Wien sprechen sich gegen ein "Diskussionsverbot" in Sachen Gesamtschule aus. "Mit der Blockade muss Schluss sein", so deren Obmann, der ehemalige VP-Bildungssprecher Werner Amon im "Kurier".

ÖVP-Obmann und Vizekanzler Michael Spindelegger hatte sich am Mittwoch unter Verweis auf das Regierungsprogramm gegen die Einrichtung von Modellregionen zur Erprobung der gemeinsamen Schule der Zehn- bis 14-Jährigen ausgesprochen. Im Arbeitsübereinkommen von SP und VP seien Modellregionen nicht vorgesehen. Amon sieht das anders: "Der Koalitionspakt ist nicht die Bibel. Es gibt auch bei anderen Themen Vorschläge, die über den Pakt hinausgehen. Etwa die sinnvolle Anregung, das Verbot der Sterbehilfe in die Verfassung zu schreiben."

"Waffengleichheit"

In Sachen Gesamtschule will Amon Schulversuche zulassen. Gleichzeitig müsse es aber auch "Waffengleichheit" geben. Neue Mittelschulen (NMS) und AHS müssten gleich viel Geld bekommen, darüber hinaus müsse es einen einheitlichen Schulerhalter und "gleich qualifiziertes Personal" geben. Für die Steiermark regt Amon an, acht Jahre lang in einer Region die AHS als gemeinsame Schule zu führen und in einer anderen die NMS. (APA, 9.1.2014)

  • "Mit der Blockade muss Schluss sein", sagt Werner Amon.
    foto: apa/schlager

    "Mit der Blockade muss Schluss sein", sagt Werner Amon.

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