"Handelsblatt" erwartet Abgang von Funke-Manager

8. Jänner 2014, 20:52
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Frühere WAZ-Gruppe verneint Trennung von Nienhaus - Hälfteeigentümer von "Krone" und "Kurier"

Das "Handelsblatt" berichtet, Christian Nienhaus werde die Geschäftsführung der Funke Mediengruppe (früher WAZ) verlassen. Ein Sprecher der Funke-Gruppe habe den Abgang dementiert, schreibt die deutsche Wirtschaftszeitung. Sie vermutet hinter dem Dementi, dass die Modalitäten der Trennung noch nicht entschieden seien, als sie anfragte.

Den Hintergrund des kolportierten Abgangs sieht das "Handelsblatt" in der großen Übernahme von Regionalzeitungen und Zeitschriften vom Medienhaus Axel Springer; Nienhaus habe dem 920-Millionen-Deal nicht vollinhaltlich mitgetragen. Nienhaus führte vor der Funke-Gruppe die Zeitungsgruppe um "Bild" bei Springer.

Nienhaus ist seit sechs Jahren Geschäftsführer der Funke Mediengruppe, er war zeitweilig auch zuständig für die Kontakte mit den Mitgesellschaftern der Funke-Gruppe in Österreich. Der Essener Medienkonzern hält 50 Prozent an der "Krone" (50 Prozent: Familie Dichand) und fast 50 Prozent am "Kurier". (red, derStandard.at, 8.1.2014)

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