Die U-Bahn fährt noch ins Wildrevier, doch die Seestadt Aspern wächst

Fotoreportage13. Jänner 2014, 05:30
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Das Stadtentwicklungsgebiet Seestadt Aspern im Wiener Gemeindebezirk Donaustadt bekommt eine Skyline. Noch besteht sie hauptsächlich aus Kränen

Hundert Tage nach der Übernahme der Amtsgeschäfte wird die Arbeit von Politikern gerne einem ersten Resümee unterzogen. Am Montag sind es auch hundert Tage, seit die verlängerte U-Bahn-Linie U2 bis zu ihrer neuen Endstation Seestadt im Einsatz ist. Das Resümee? "Zu den Stoßzeiten tut sich schon was, den restlichen Tag über fährt kaum jemand heraus", sagt der Stationswart, der nur unregelmäßig Dienst an der Endhaltestelle tut. In der Regel benutzen die U-Bahn bisher nur Leute, die Anschluss an die Regionalbusse suchen oder Arbeiter, die am Projekt Seestadt werken.

"Dort auf der Baustelle geht was weiter", sagt der Herr über die Endstation. Bei der U-Bahn-Eröffnung im Oktober seien nur Kräne zu sehen gewesen, jetzt ragen neben ihnen bereits die ersten Etagen der Hochhäuser in die Luft. Der See, eher ein Teich, ist noch abgesperrt, ditto die Baustelle der derzeitigen Ausbauphase im Zentrum des Geländes. Einen Sprung Rehe im noch zu bebauenden Gebiet nahe der U-Bahn-Trasse interessiert das Geschehen in ihrem Revier bis jetzt nur mäßig.

Das 240 Hektar große Stadtentwicklungsgebiet soll bis 2030 fertiggestellt sein und dann jeweils 20.000 Menschen Wohn- und Arbeitsplatz bieten. Mehr Informationen über die Seestadt finden Sie unter seestadt-aspern.at und im derStandard.at-Schwerpunkt. Sehen Sie in dieser Folge des Fotoblogs "Zehn Bilder": Ein Double Feature vom derzeitigen Zustand des Planstadtteils. (Michael Matzenberger, derStandard.at, 13.1.2014)

foto: derstandard.at/michael matzenberger
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