ÖBB-Mitarbeiter in Kärnten bei Zugunfall getötet

8. Jänner 2014, 11:00
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Fahrdienstleitung war über Reinigungsarbeiten an Weichen nicht informiert worden - Zugverbindung nach Lienz war ab Mittag wieder frei

Klagenfurt/Spittal/Drau - Ein 49 Jahre alter Kärntner aus dem Bezirk Hermagor ist bei einem Zugunfall Mittwochfrüh in Steinfeld (Bezirk Spittal) getötet worden. Der Mann hatte laut Polizei mit einem Kollegen die Weichen beim örtlichen Bahnhof von Schnee und Eis gesäubert, es aber verabsäumt, vor dem Betreten der Gleise die Fahrdienstleitung zu verständigen. Eine nahende Arbeitslok konnte nicht mehr bremsen.

Trotz Signalabgabe und sofort eingeleiteter Notbremsung ließ sich das Gleisarbeitsfahrzeug nicht mehr rechtzeitig anhalten. Der 49-Jährige wurde erfasst und erlitt so schwere Verletzungen, dass er noch am Unfallort starb.

Die Zugverbindung nach Lienz war nach dem Unfall gesperrt worden. Um 13.00 Uhr wurde die Strecke wieder freigegeben, sagte ÖBB-Sprecher Christoph Posch zur APA. (APA, 8.1.2014)

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